Andreas Zwengel: Hauser – Immer feste druff!

Die Story handelt von Hauser, einem leicht vertrottelt wirkenden Detektiv, der aber mit allen Wassern gewaschen ist. Außer wenn es um sein Äußeres- er läuft herum wie ein Papagei aus den 80igern – und das weibliche Geschlecht geht. Da wandelt er auf verlorenen Pfaden.

Hauser muss wahnsinnig viel improvisieren, um das Buch zu überleben. Denn er muss nicht nur einen Fall lösen, sondern etwa deren fünf. Aus reinem Überlebenswille verknüpft er alles miteinander, so dass er seinen Kopf am Ende gerade noch einmal aus der Schlinge ziehen kann. Er hat ja nicht irgendwelche Kontrahenten gegen sich aufgebracht, sondern alle relevanten Gangsterbosse der Frankfurter Unterwelt samt ihren schwer bewaffneten Gorillas. Jedenfalls überlebt Hauser überraschenderweise diese gefährliche Achterbahnfahrt mehr oder weniger unbeschadet. Mehr sei hier nicht verraten.

Das Buch ist wirklich witzig geschrieben, und die Geschichte wird gekonnt aufgerollt. Das ist nicht selbstverständlich bei dieser verworrenen Story. Trotz des ganzen Klamauks und den überzeichneten Figuren bleibt die Lektüre bis am Schluss spannend. Die 320 Seiten lesen sich durchwegs leicht und flüssig, und ich musste während der Lektüre oft schmunzeln. Es handelt sich ja auch um eine Krimikomödie. Wer dieses Genre mag, dem sei das Buch sehr empfohlen.

Fazit:

Ein gelungenes und witziges Buch, das auch eine gute Portion Spannung bereithält, gekonnt erzählt. Lesen!

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